Keine Content-Ideen für nächsten Monat? Die Bank am Rhein
2026-10-30
Donnerstag, 12:35 Uhr. Mareike sitzt auf einer Bank am Rheinufer, das Butterbrot auf dem Knie. Vormittags hatte sie zwei Beratungen, am Nachmittag kommt die dritte. Eigentlich ist das ihre Pause.
Aber sie hat das Handy in der Hand. Instagram ist offen. Der letzte Beitrag ist neun Tage alt, ein Rezeptfoto mit einem schiefen Lichtreflex.
Morgen ist der 31. Übermorgen beginnt ein neuer Monat. Und sie hat keine Ahnung, was sie darin posten soll.
Der Gedanke, der jeden Monat kommt
Mareike ist Ernährungsberaterin und arbeitet allein. Praxisraum zur Untermiete, Website selbst gebaut, Kundinnen meist aus der Umgebung. Sie weiß, dass Sichtbarkeit wichtig ist. Das hat ihr schon jemand beim Netzwerktreffen gesagt, mit diesem Nicken, das keine Rückfragen zulässt.
Also nimmt sie sich jeden Monat vor, regelmäßig zu posten. Und jeden Monat geht es gleich: zwei Wochen gut, dann ein Kundenstapel, dann Stille.
Jetzt tippt sie in ihre Notizen-App. „Ideen Nov“ steht da. Darunter ein einziges Wort: „Herbstsuppe?“ Das Fragezeichen hat sie selbst gesetzt.
Das Brot schmeckt nach nichts.
Was das Nichtwissen kostet
Es ist nicht die Zeit am Handy, die sie stört. Es ist dieses leise Grundrauschen. Das Gefühl, hinterherzulaufen. Sonntagabends sitzt sie manchmal auf dem Sofa, der Tatort läuft, und sie denkt: Du müsstest noch was posten. Dann postet sie hastig irgendetwas, um den Gedanken loszuwerden. Ein Foto, eine halbe Zeile, drei Hashtags aus dem Gedächtnis.
Am Montag schaut sie es an und denkt: Das sieht nicht nach mir aus.
Und dann ist da noch der Gedanke, den sie niemandem erzählt. Was, wenn eine mögliche Kundin ihr Profil anschaut, die Lücken sieht und denkt: Na ja. Die macht das wohl nebenbei.
Sie macht es nicht nebenbei. Sie hat dafür eine Ausbildung gemacht, Fortbildungen bezahlt, Nächte gelernt. Aber auf dem Bildschirm sieht man das nicht. Man sieht nur den Abstand zwischen den Beiträgen.
Der Satz einer Kollegin
Eine Bekannte, Physiotherapeutin, sitzt neulich mit ihr im Café. Mareike jammert ein bisschen über die Ideenlosigkeit. Die Bekannte rührt in ihrem Milchkaffee und sagt: „Ich fange gar nicht mehr mit der leeren Seite an. Ich schaue einmal im Monat auf den ganzen Monat. Dann weiß ich, wo die Lücken sind. Und die Ideen sind meistens schon da, ich habe sie nur nie an einem Ort gesehen.“
Mareike nickt höflich. Zu Hause denkt sie trotzdem darüber nach.
Denn stimmt das nicht? Die Fragen ihrer Kundinnen stehen in ihrem Kopf. „Darf ich abends noch Kohlenhydrate essen?“ „Was kann ich Kindern in die Brotdose packen?“ „Muss ich wirklich Smoothies trinken?“ Das sind keine fehlenden Ideen. Das sind Ideen ohne Ablageort.
Sie hat nur nie eine Stelle gehabt, an der alles zusammenläuft: der Monat auf einen Blick, was schon fertig ist, was noch fehlt, welche Themen sie zu oft wiederholt und welche nie vorkommen.
Eine andere Art Montag
Stell dir den Montag vor, an dem das anders ist.
Mareike kommt um halb neun in die Praxis, stellt den Wasserkocher an und öffnet eine Übersicht. Der November liegt da, Woche für Woche. Dienstag ist eine Frage aus der Beratung eingetragen. Donnerstag ein Rezept, das Foto ist schon gemacht. Für Freitag steht „Idee“ da, noch ohne Text, aber ohne Druck.
Sie liest nur, was ansteht. Eine Zeile ändert sie, eine verschiebt sie. Nach zehn Minuten ist der Tee fertig und die Woche sichtbar.
Es gibt keinen Sonntagabend mit schlechtem Gewissen. Kein hastiges Foto, nur damit irgendwas online ist. Und wenn eine Woche mit Krankheitsfällen im Terminbuch zusammenfällt, kann sie schauen, was sich verschieben lässt, statt alles hinzuwerfen.
Die Kundinnen merken es nicht als Technik. Sie merken nur: Da meldet sich jemand regelmäßig, ruhig, auf den Punkt.
Ganz sicher ist das keine Zauberei. Es ist nur ein Ort, an dem der Monat nicht mehr im Kopf wohnen muss.
Zurück auf die Bank
Zurück am Rhein. Mareike schiebt das Butterbrot beiseite und schaut aufs Wasser. Ein Lastkahn zieht vorbei, langsam, ohne Eile. Sie denkt an den Satz ihrer Bekannten und an die Fragen ihrer Kundinnen.
Vielleicht liegt es gar nicht an den Ideen. Vielleicht fehlt ihr nur ein Platz, an dem sie sie sieht.
Sie steckt das Handy weg und isst das Brot zu Ende. Es schmeckt wieder nach Brot.
Wenn du dich wiedererkennst
Vielleicht kennst du das Rauschen im Hinterkopf: der Monat läuft aus, der Plan fehlt, und du willst nicht noch eine To-do-Liste. Dann ist Show Up Without the Sunday Panic – Content Calendar & Social Planner (Excel) vielleicht ein ruhiger nächster Schritt. Ein Excel-Kalender mit Monats- und Wochenansicht, Status von „Idee“ bis „veröffentlicht“, einer Übersicht, welche Plattformen und Themen du gerade bedienst, und einer Bibliothek für Captions und Hashtags. Beispieldaten sind schon eingetragen, damit du siehst, wie es aussieht. Das Produkt selbst ist auf Englisch.
Es gilt eine 30-Tage-Geld-zurück-Zusage: Wenn es dir nicht hilft, bekommst du dein Geld zurück, ohne Fragen.
Eine beispielhafte Geschichte, geschrieben mit KI-Unterstützung.